letzte Aktualisierung : 29.08.2013 11:31

Stuten

Eine Stute ist ein weibliches Tier der Familien Pferde (Equidae) und Kamele (Camelidae). Das männliche Pendant zur Stute ist der Hengst. Stuten ist ein Sammelbegriff für feine Backwaren aus süßem Hefeteig, die aus Weizenmehl, Wasser oder Milch, Fett, Zucker, Hefe und Salz hergestellt werden. Die Zugabe von Rosinen, Korinthen oder Mandeln sind üblich. ...Stuten - norddeutsch: weiches, süßes Weißbrot....Dann gibt es da Stimmen, die behaupten, eine Stute gehört in die Zucht und nicht unter den Sattel!

Die Geschichte des Turniersports zeigt uns da etwas Anderes. Noch heute spricht man von Halla – der Wunderstute. Eigentlich war die 1945 geborene Westfalenstute zunächst als Rennpferd ausgebildet. Als man ihre enorme Sprungkraft entdeckte, wurde sie zunächst als Military- und schließlich als Springpferd eingesetzt. Da sie nicht einfach zu reiten war und als zickig galt, versuchten einige Reiter ohne großen Erfolg ihr Glück mit der Stute. 1951 übernahm sie dann Hans Günter Winkler. Er galt als aufstrebendes Talent in der Szene. Und die Beiden entpuppten sich bald als ideales Paar. 128 Mal gewannen die Beiden ein Springen. Weltmeister, Olympiasieger und unzählige Grand-Prix-Erfolge. Hans Günter Winkler und Halla waren das erfolgreichste Team im Turniersport. Sie erhielt sogar Fanpost und Zuckerstücke nach Warendorf geschickt, wo sie lebte. Nach der Olympiade 1960 wurde Halla aus dem Reitsport verabschiedet und ging in die Zucht. Sie bekam acht Fohlen, das erste mit 16 Jahren! Am 19. Mai 1979 starb Halla im hohen Pferdealter von 34 Jahren. Aber noch immer ist sie wohl eines der berühmtesten Pferde des Reitsports. Die sogenannte Wunderstute wurde auch mit einer lebensgroßen Bronzeskulptur geehrt, die in Warendorf, dem Sitz der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und Olympiastützpunkt, steht. Außerdem darf kein weiteres Turnierpferd den Namen "Halla" tragen.

So wie auch bei einem Hengst oder Wallach, ist es der Mensch, der passen muss und um eine Symbiose mit einem Charakterpferd eingehen zu können, da machen Stuten keine Ausnahme. Auch geschichtlich stehen sie den Hengsten in nichts nach. Alle kennen wir die Überlieferung von der Stute "Copenhagen" - das Pferd hatte seinen Reiter, den Feldherrn Wellington, in der Schlacht bei Waterloo 15 Stunden ununterbrochen über das Schlachtfeld getragen. Als es 1836 starb, wurde es mit vollen militärischen Ehren beigesetzt. Auf der anderen Seite des Schlachtfelds ritt Kaiser Napoleon Bonaparte den Schimmel Marengo. Dieser verstarb während der Kämpfe und wurde von der englischen Seite als Trophäe nach London gebracht, wo man seine Knochen noch heute im Armeemuseum bewundern kann.


 
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